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Unbekannte Musikstücke: Kirchenbestand barg Schatz

Nach hunderten Jahren wieder zu hören: Harald Wießner hat sie entdeckt

Quelle: www.nordbayern.de

 

 

 

„… Wießner nahm sein Publikum nicht nur mit auf eine Wanderung durch Bachs verschiedene Schaffensepochen, sondern präsentierte auch die unterschiedlichsten Kompositionsformen, die Bach in seiner Orgelmusik verwendet hat…”.
„… Drei Merkmale fielen bei Wießners Interpretationen schnell ins Ohr: ein überaus gleichmäßiges Metrum, eine sehr fein und zurückhaltend eingesetzte Agogik und eine unkonventionelle Registerwahl, die die schöne Wegscheider-Orgel optimal zur Geltung kommen ließ. Kleine Ursachen können enorme Wirkung zeigen; so endeten Wießners eng ausgelegte Richtgeschwindigkeiten nicht in öder Mechanistik, sondern die Musik lebte durch die überlegte Differenzierung der Anschlagsdauer zwischen dichtem Legato und scharfem Staccato. Wo andere große Verzögerungskisten aufmachen, reichte Wießner ein knapp und präzise bemessenes Innehalten, um Strukturen deutlich zu machen…”

Hannoversche Allgemeine Zeitung

„…Der hochvirtuose, dominierende Cembalopart lag bei Harald Wießner, dem Kantor der Kirche, in besten Händen. Mit rauschender Geschwindigkeit meisterte er die großen Soli seines Parts. Ganz besondere Klänge waren im zweiten Satz des grandiosen Werkes zu hören: Wie in einem Zwiegespräch tupften Flöte und Geige über den hoch liegenden Passagen des Cembalos mit Staccato und Pizzicato ihr Rede-und-Antwort Spiel…”

Böhme-Zeitung Soltau

„… Mit großer Virtuosität und spielerischer Leichtigkeit präsentierte das Trio eingängige, von Wohlklang gesättigte Kompositionen, die wie aus einer heilen Welt anmuteten. Faszinierend war der schmeichelnde perlende Klang der Querflöten, denen sich das Klavier, oft mit großen Solo-Einlagen, perfekt zugesellte…”

Böhme-Zeitung Soltau

„… Fröhlich, mitreißend und grandios gespielt…”
„… Konzert in der Stadtkirche / Harald Wießner begeisterte mit einem schwärmerischen Präludium…”
„… Fast schmissig, heiter und mit guter Laune nahm Wießner das Vivace der Triosonate…”

Rotenburger Rundschau

 

„… Da der Komponist den Klavierpart begünstigt, kann Harald Wießner nochmals sein großes Können am Klavier beweisen (er ist ja Organist!). Sein konzentriertes, aufmerksames Spiel begleitet Flöte und Cello zu einem elegischen, tiefempfundenen Musizieren: besonders das tänzerische Trio des 2. Satzes und das innige, liedhafte Andante „Schäfers Klage” gelingen sehr transparent und ausdrucksvoll. Schließlich läßt die eindringliche, dynamisch differenzierte Darbietung des Finales das ganze Werk zu einem wahren Hörvergnügen werden…”

Fränkische Landeszeitung

„… Harald Wießner erwies sieh als großer Interpret großer Orgelmusik schon beim Auftakt. Er hielt die Spannungen klar durch und breitete die dynamischen Eigenheiten dieses grandiosen Werks konturenreich aus. Dem alten Bach wurde mit Würde die musikalische Reverenz erwiesen…”
„… Wießner beherrscht den freien Wechsel genauso wie den barocken Formalismus…”
„… Das Ergebnis ist aufregend, spannend, mitreißend, affirmativ und expressiv zugleich, wenn es wie von Harald Wießner in der notwendigen Meisterhaftigkeit interpretiert wird…”
„… Ein neues Mal überzeugte der junge Organist durch technische Perfektion, starken interpretativen Ausdruck und eine beachtliche Reife. Ein trotz seines jungen Alters abgeklärter Organist war da zu hören, von dem man noch einiges erwarten darf…”

Fränkische Landeszeitung