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Ausschnitt-P1190343Harald Wießner, geboren und aufgewachsen in Neustadt an der Aisch, studierte bereits während seiner Schulzeit Klavier am Meistersinger-Konservatorium Nürnberg bei Karl-Heinz Schlüter.

Anschließend nahm er das Studium der evangelischen Kirchenmusik in Bayreuth und an der Folkwang-Hochschule Essen auf, das  er mit dem A-Examen abschloss.

Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland begleiten seinen Werdegang als Solist, Kammermusiker und Begleiter. Seine Erstausgaben von alter Orgelmusik und Klavierkammermusik sind erschienen bei Verlagen in Deutschland und Italien.

Nach langjähriger Tätigkeit als hauptamtlicher Kirchenmusiker wirkt er neben seiner Unterrichtstätigkeit in Lüneburg als freischaffender Organist, Pianist und Cembalist.

Seine Beschäftigung mit alten Musikhandschriften führte zur Produktion von CDs mit Ersteinspielungen auch bislang völlig unbekannter Orgelliteratur an historischen Orgeln, die zeitlich und räumlich mit der Musik korrespondieren. Die dabei entstandenen Produktionen wurden mehrfach in Sendungen des BR, des NDR und des WDR vorgestellt.

Die CD über die von ihm entdeckte „Neustädter Orgeltabulatur” mit bislang unbekannter Orgelmusik eines Nürnberger Organisten aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde für den „Preis der deutschen Schallplattenkritik” nominiert.

 

 

Aktuelles unter www.sphairosaudio.de/aktuell

 

Neu erschienen:

Die Lüneburger Orgeltabulaturen auf der Orgel des St. Nikolaihofs Bardowick

Titelseite Lüneburger TabulaturenDie Ratsbücherei Lüneburg besitzt eine einzigartige Sammlung von 20 Musikhandschriften in der Notations-form der „Neuen deutschen Orgeltabulatur”, einer Buchstaben-notation. Die hauptsächlich zwischen 1630 und 1670 entstandenen Handschriften überliefern vornehmlich Werke norddeutscher Organisten, davon viele als Unikate und gelten als der bedeutsamste Quellenkomplex des 17. Jahrhunderts aus dem norddeutschen Raum für Musik für Tasteninstrumente.

Obwohl die Tabulaturen seit Jahrzehnten Gegenstand musikwissenschaftlicher Forschungen sind, enthalten sie zahlreiche Stücke, die noch nie veröffentlicht wurden. Diese Einspielung soll einen repräsentativen Querschnitt der Handschriften bieten und legt dabei einen Schwerpunkt auf bislang nicht veröffentlichte Werke. Die meisten der aufgenommenen Werke sind damit Weltersteinspielungen.

Einer der Hauptschreiber der Tabulaturen, Heinrich Baltzer Wedemann (1646–1718), wirkte 39 Jahre als Organist an der Kirche des St. Nikolaihofs in Bardowick bei Lüneburg. Die Orgel der Kirche wurde im Jahr 1445 aus der Lüneburger Johanniskirche angekauft und enthält bis heute zahlreiche Pfeifen aus der Zeit der späten Gotik und der Zeit um 1600. Das Instrument wurde 2013 restauriert und erneuert. Mit seinem historischen Bestand und den stilistisch passenden Ergänzungen der vormals vorhandenen Register gibt es uns einen Klangeindruck, wie ihn auch Wedemann bei seinem Spiel gehabt haben mag. Mit dem gotischen Prospektprinzipal weist es klanglich auf eine noch frühere Zeit hin.

Durch intensive Archivstudien wurde versucht, die Geschichte der Orgel nachzuvollziehen. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse wird im 80-seitigen Booklet der CD erstmals vorgelegt. Neben einer kurzen Darstellung Lüneburgs als Orgelstadt werden die Tabulaturen in einen historischen, musikalischen und liturgischen Kontext eingeordnet, die bis heute bekannten Schreiber mit den wenigen verfügbaren Daten vorgestellt und eine kurze oder längere Beschreibung der eingespielten Stücke vorgenommen. Eine Einführung in das System der Tabulaturnotierung sowie die Auflistung der gewählten Registrierungen ergänzen das Booklet.

Preis 18,- € +inkl. Versand.
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Neu erschienen:

Die „Neustädter Orgeltabulatur” auf der Adam-Philipp-Schleich-Orgel von 1699 in Gaibach:

CD „Neustädter Orgeltabulatur”Die Orgeltabulatur der Kirchen-bibliothek in Neustadt a. d. Aisch enthält neben der Abschrift der Sammlung „Harmonia organica” von Johann Erasmus Kindermann (1616–1655) und der „Tabulatura” von Christian Michael (?–1637) auch eine umfangreiche Sammlung mit Stücken des Nürnberger Sebaldusorganisten Valentin Dretzel (1578–1658). Von ihm waren bisher nur wenige Werke für Tasteninstrumente aus den Turiner Orgeltabulaturen bekannt. Mit Hilfe dieser Quelle war es Harald Wießner möglich, den Nürnberger Sebaldusorganisten Valentin Dretzel als den Komponisten eines großen Teils der anonymen Neustädter Tabulatur ausfindig zu machen. Damit wird die Neustädter Orgeltabulatur zur Hauptquelle für Tastenmusik von Valentin Dretzel.

Neben dem Fund und der Identifizierung der in Neustadt überlieferten Tabulatur stellt das Instrument, das für die Aufnahme des Programms gewählt wurde, einen zweiten historischen Glücksfall dar:

Im Jahre 1699 erbaute der Bamberger Orgelmacher Adam Philipp Schleich eine kleine Orgel in der Kreuzkapelle in Gaibach bei Volkach am Main. Dieses Instrument aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert stand zuletzt in fast 150-jährigem Schlaf unbenutzt und unbenutzbar in der etwas außerhalb des Ortes Gaibach gelegenen Kapelle. Dann wurde es von der Orgelbaufirma Vleugels restauriert und ist mit seinem etwa 90%igem Erhaltungszustand aus dem 17. Jahrhundert ein für Franken einmaliger kulturhistorischer Schatz.

Die Aufnahmen dieser CD sind zum größten Teil Ersteinspielungen. Gleichzeitg stellen sie die erste Dokumentation der Gaibacher Orgel auf CD dar.

Preis 18,- € +inkl. Versand.
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